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Geschichte Grünau (5)

1936 Olympiade in Grünau

Die Regattastrecke war Austragungsort der Ruderwettbewerbe anlässlich der Olympischen Spiele 1936. 
olympisches feuer in gruenau 1936


Olympische Ruderregatta anno 1936  

Der 2. Weltkrieg - 1939 bis 1945

Der Zweite Weltkrieg begann mit dem deutschen Überfall auf Polen am 1. September 1939.

4. Mai 1945 - In der Nacht zum 5. Mai setzten russische Truppen in Müggelheim vom Wald am Krampenburger Weg aus in Sturmbooten nach Karolinenhof über und besetzten es nach kurzem Kampf. Grünau gehörte nun zum sowjetisch besetzten Teil Berlins.

7. September 1949 - Durch die Gründung der DDR - lagt Grünau nun in "Berlin-Hauptstadt der DDR", doch noch konnten auch "West-Berliner" den Grünauer Forst und das Freibad Grünau als Ausflugsziel nutzen.

Rabindranath-Tagore-Straße

Die einstige Straße 900 wurde am 05. Mai 1961 auf Vorschlag des Indologen Prof. Walter Ruben zum 100. Geburtstag des Nobelpreisträgers  Rabindranath Tagore (Bengali: Thakur, Avanindranath), * 6.5.1861 Kalkutta, † 7.8.1941 Kalkutta, umbenannt.
Tagore war indischer Philosoph, Schriftsteller, Maler und Komponist. Er setzte sich für die nationale Unabhängigkeit Indiens und für den sozialen Fortschritt vor allem der Bauern ein und versuchte seine Erziehungsideale – eine von allen Gegensätzen der Rasse, Nationalität und Kaste freie Persönlichkeitsbildung – zu verwirklichen.


Mauerbau

Durch den Mauerbau am 13. August 1961 sind die "West-Berliner" von einem ihrer liebsten Ausflugsziele abgeschnitten. So traurig dies gewesen sein mag, war es wohl kaum die schlimmste Konsequenz dieses Tages.

Waldbrände

1978 - 7 ha Wald werden vernichtet
1982 - durch eine Zigarettenkippe kommt es im Forst  Grünau
             zu einem Flächenbrand

Die Nonnenplage

Nein, nicht was Sie jetzt vielleicht denken...

Die Nonne ist ein Nachtfalter mit einer Flügelspannweite von 30 bis 50 Millimetern. Die Raupen der Nonne ernähren sich bevorzugt von Fichten und Kiefern. Im Frühjahr zehren die Tiere an den ersten Knospen, später dann an den Nadeln. Eine Raupe frisst ca. 200 Kiefern-, bzw. 1000 Fichtennnadeln und beschädigt beim Abbeissen noch einmal so viele. Fichten sterben bei 70 Prozent und Kiefern bei 90 Prozent Nadelverlust. Gefahr besteht auch durch die den Bäumen zugefügten Verletzungen gegenüber Sekundärinfektionen durch Bockkäfer, Borkenkäfer, Pilze oder andere Pathogene. Daher können Massenvermeh-rungen der Nonne große Schäden in der Forstwirtschaft verursachen.

In Grünau war man aber gut vorbereitet und konnte den Schaden in Grenzen halten.



Nonne
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